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Mobbing-Urteil gegen Freistaat Thüringen - Lehrer bekommt Schadensersatz

Kurios: Der Freistaat vergaß,einen Vertreter zum Termin zu schicken. Es erging Versäumnisurteil, wonach der Freistaat 10.000 € Schadensersatz an den Lehrer zahlen muss, weil dieser über Jahre hinweg diskriminiert und schikaniert worden ist.

Folge: Aus dem Versäumnisurteil kann vollstreckt werden!

 

Ein Lehrer des Freistaates Thüringen wurde über Jahre hinweg diskriminiert und schikaniert. Regelmäßig musste er an mehreren Schulen gleichzeitig unterrichten. Er wurde sogar vor Schülern von Vorgesetzten gemaßregelt. Schließlich hielt er den Druck nicht mehr aus und stimmte einem früheren Ausscheiden zu. Eine monatelange Erkrankung war vorausgegangen.

Das Mobbingopfer ging zum Anwalt und bat um Erarbeitung einer Mobbingklage. Unsere Kanzlei wurde damit beauftragt. Die Klage wurde eingereicht und der Freistaat Thüringen bat beim ersten Gerichtstermin um Terminsverlegung. Diese wurde auch gewährt. Beim zweiten Termin erschien man nicht, so dass auf Antrag Versäumnisurteil erging.

Der Mandant hat es nun in der Hand, aus dem Urteil zu vollstrecken. Diese Vollstreckung ist auch möglich, wenn die Gegenseite noch Einspruch gegen das Urteil einlegt.



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